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Durch Stellungswechsel 3mal können

Die richtige Reihenfolge der Stellungen macht’s: Zuerst ganz wild, danach schön langsam mit Gefühl und zum Schluss Schmuse-Sex. Frauen und Männer erzählen Sybille Demirel, Mitarbeiterin von erotische-geschichten.biz, wie ihnen der Sex am meisten Spaß macht. Zusätzlich erläutert ein Psychologe, warum die Reihenfolge der Stellungen so wichtig ist.

"Wenn es uns überkommt, muss es schnell gehen", sagt Waclav (28, IT-Beauftragter eines Verbandes). Seine Freundin Zoe, genannt Engelchen, wirft ein: "So ein Quickie bringt Spaß. Vor allem, da ich weiß, dass es danach in anderer Stellung noch mal sanfter zur Sache geht." - Waclav: "Engelchen trägt halterlose Strümpfe. Da gibt es keine Hindernisse, wenn die Lust plötzlich da ist. Engelchen legt sich auf den Bürotisch, ich nehme ihre Beine über die Schultern - und ab geht's. Und danach gleich noch mal mit Gefühl." Engelchen: "Aber dann bei uns auf der Couch in der Löffelchenstellung. So richtig schön verschmust."

Nein, süchtig nach Sex sind Martina (23) und ihr Freund Martin (25) nicht, sagen sie. Oder doch? Die blonde Friseurin mit vielsagendem Lächeln: “Na ja, meistens machen wir’s dreimal am Tag. Martin möchte fast immer, und wenn ich nachmittags aus dem Laden komme und unter der Dusche stehe, habe ich auch schon Sehnsucht nach ihm.”

Sexualpsychologe Peer Möller aus Berlin: “Das ist nicht ungewöhnlich, gerade junge Leute schlafen oft mehrmals täglich miteinander. Wer die richtige Reihenfolge der Stellungen beachtet, schafft’s auch noch öfter.”

Martina: “Am Nachmittag sind wir so wild aufeinander, daß wir uns oft ohne langes Vorspiel im Stehen lieben. Im Sommer am liebsten draußen auf dem Balkon oder im Garten.”
“Wenn Martina aus dem Bad kommt,” erzählt Martin, “dann sehe ich schon, wie ihre Augen glänzen. Ihr Bikini zeigt mehr von ihrem Busen und dem Po, als er versteckt. Da ist fix was los in meiner Hose.” Martina setzt sich halb auf das Balkongeländer und umklammert mit den Schenkeln Martins Po. “Die ideale Position für einen Quickie”, sagt Martin, “und schon nach wenigen Stößen sind wir beide soweit – ich spüre, wie sich Martinas Körper völlig entspannt.”
Psychologe Peer Möller: “Schneller Sex im Stehen ist als erste Position gut geeignet; der Pegel sexueller Erregung sinkt, aber die Kondition bleibt erhalten.”

Der himmlische Reiter

Nie wird soviel geliebt wie an den Wochenenden. “Da ist viel Zeit für Stellungswechsel”, meint die 25jährige Mandy. Ihre Lieblingsstellung für die zweite Runde: die Reiter-Position.  Auf dem Schoß ihres Christians (29) genießt sie besonders lange das schöne Gefühl, mit ihrem Mann eins zu sein.

Mandy: “Ich lasse mich ganz langsam auf ihn hinunter, nur zwei, drei Zentimeter, dann löse ich mich. Wenn ich das zehn-, zwölfmal wiederhole, wird Christian fast wahnsinnig vor Lust und drückt mich an den Hüften weit nach unten. Dann spüre ich ihn tief in mir, bewege mich schneller, gleite wild auf ihm hoch und runter.” Wenn sich Mandy dann noch beherrschen kann, macht sie eine Pause, hält ganz still und massiert Christian nur mit dem Liebesmuskel.

Ihrem Mann gefällt das super: “Ich fühle mich wie im siebten Himmel, wenn sie mich derartig verwöhnt. Mein einziges Problem: Ich habe immer Angst, daß es mir zu schnell kommt, denn das geile Gefühl müßte stundenlang anhalten.”

Mandy: “Stundenlang schaffen wir es zwar nicht gerade, aber wir arbeiten dran. Das wichtigste ist für mich, daß es uns beiden Spaß macht und wir uns wirklich lieben. Nicht nur körperlich, meine ich.”
Psychologe Peer Möller: “Das Geheimnis für ein besonders langes Durchhalten des Mannes liegt im Stellungswechsel. Zum Beispiel von der Missionars- in die Reiterstellung. Denn bei der Reiterposition übernimmt die Frau die Führung. Sie bestimmt Tempo und Dauer des Verkehrs – als zweite Position also bestens geeignet.”

Die Löffelchen-Stellung zum Abschluss

In der Löffelchen-Stellung einzuschlafen, ist für Simone (23) und ihren Mann Martin (27) das Größte. “Davor hat zwischen uns eine richtige Sex-Schlacht getobt”, berichtet Simone, tagsüber attraktive Chefsekretärin bei einem Chemiekonzern, “doch der Schluß, der ist das Schönste, finde ich: total romantisch und zärtlich.”

Der Sex-Psychologe Peer Möller hält diese Stellung sogar für einen Gradmesser der Zuneigung. “Paare, die sich zum Abschluß des Stellungswechsels noch ausgiebig in der Löffelchen-Position lieben, haben meist eine stabile Beziehung. Der Hautkontakt ist dabei sehr groß, das verschafft Liebenden ein starkes und anhaltendes Glücksgefühl.”

Martin: “Oft liegen wir nur ganz still eng aneinander geschmiegt. Dann spüre ich, wie Simone nach hinten an meinen Penis greift und ihn zärtlich streichelt. Zuerst tut sich wenig, weil ich natürlich geschlaucht bin. Macht aber nichts, denn Simone läßt sich und mir viel Zeit. Und wenn sich langsam etwas regt, verstärkt sie ihre Liebkosungen, setzt mich aber nie unter Druck damit. Irgendwann bin ich dann wieder voll gefechtsklar. Dann führt Simone ihn ganz behutsam an die richtige Stelle. Ich flüstere ihr dabei ins Ohr, wie sehr ich sie liebe. Und sie antwortet mit ihrer Muschi, massiert mit dem Scheidenmuskel mein Glied. Total irre ist das!”
Möller: “Anders als in allen anderen Stellungen, kann in der Löffelchenstellung jeder Partner entscheiden, ob er sich einfach fallen läßt oder selbst aktiv ist. Sie bewegt den Po, oder er stößt gefühlvoll – da entwickelt sich in der Partnerschaft ein Zusammenspiel, das zu höchster Befriedigung führt.”

Simone: “Da wir uns vorher ja schon einige Male geliebt haben, steht der Wunsch, zum Orgasmus zu kommen, nicht mehr an erster Stelle - die Zärtlichkeit zählt. Da passiert es uns manchmal tatsächlich, daß wir miteinander verschlungen sehr glücklich einschlafen, ohne vorher noch einen Orgasmus gehabt zu haben. Ich finde solch einen Ausklang wunderschön.”

Das Geheimnis der Potenz

Beim Stellungswechsel dreimal und öfter aktiv zu sein, kann jedem Mann gelingen. Gesundheit vorausgesetzt, verantwortungsbewußte Lebensführung ebenfalls. Wer übermäßig raucht oder trinkt, kann Schwierigkeiten haben, denn die Ernährung spielt eine wichtige Rolle.

Eier, Sellerie und Austern stärken die Potenz. Viel wichtiger ist es jedoch, sich von den Problemen des Alltags zu lösen. Männer, die im Bett über ihren Job nachdenken, machen oft schon bei der ersten Stellung schlapp. Helfen kann auch die richtige Reihenfolge der Stellungen.

Ein Wechsel von Aktivität und Entspannung, von temperamentvoller Sexualität und zärtlichem Schmusen erhält die Potenz über die Stellungswechsel hinaus. Und niemals sollten sich Paare vornehmen: Heute müssen wir’s drei-, vier- oder fünfmal schaffen. Das bringt Erfolgsdruck. Und die Anzahl der Nummern macht’s ja wirklich nicht. Wer nach der ersten oder zweiten Runde zufrieden einschläft, kann ebenfalls glücklich sein – wenn er den richtigen Partner/richtige Partnerin hatte.

Sybille Demirel schrieb obige erotische Geschichte. - Die junge Deutsch-Türkin wurde in Berlin geboren, ging in der Hauptstadt zur Schule und absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin. Neben dem Fotografieren widmet sie sich immer stärker dem Text-Journalismus. Wobei sie zwischenmenschliche Themen am meisten interessieren.

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