Die 5 Orgasmusgeheimnisse der Frau
Über den weiblichen Orgasmus ist viel geschrieben worden. Auch viel Unfug. Wir wollten wissen, was wirklich Sache ist. Deshalb sprachen die erotische-geschichten Reporter Markus Wennemann und Sybille Demirel nicht mit schlauen Wissenschaftlern, sondern mit den Frauen selbst. Ergebnis: sehr intime Geständnisse.

1. Frauen brauchen nicht immer einen Orgasmus!
Nina (25): “Manchmal befriedigt mich seine unbändige Gier mehr als die eigene.”
“Es ist ein wundervolles Gefühl, meinen Lover in mir zu spüren! Ich merke: Sein Ding platzt fast vor Erregung. Es pulsiert und vibriert - Mann, ist das geil! Und diese Power. Bei jedem Stoß fühle ich, wie scharf Andreas auf mich ist. Er sagt es mir auch. Atemlos flüstert er mir kleine Sauereien ins Ohr. Ach, ich mag das!”, verrät Nina (25) aus Hamburg.
Die junge Schuhverkäuferin: “Andreas ist ein phantastischer Liebhaber. Zweifellos der beste, den ich jemals hatte. Mal ist er verspielt und romantisch, mal äußerst wild und fordernd. Andreas überrascht mich immer wieder aufs neue. Das Tolle an ihm ist: Er kann sich beim Lieben total gehenlassen, kennt keine Hemmungen. Besonders, wenn wir richtig in Fahrt sind.”
Nina: “Da läßt mein Andy seine Lust voll raus. Er stöhnt, keucht und grunzt ohne Ende. Ich finde das aufregend. Es törnt mich sagenhaft an. Und manchmal befriedigt mich seine unbändige Gier sogar mehr als meine eigene. Ehrlich gesagt: Ich habe nicht jedes Mal einen Orgasmus, wenn Andy und ich uns lieben. Aber das macht mir gar nichts.
Im Gegenteil. Ich genieße einfach, daß Andreas mich kräftig rannimmt. Ein prickelndes Feeling! Denn: Wenn ich selbst nicht total ausflippe, kriege ich viel besser mit, was bei meinem Freund passiert. Ich spüre dann ganz deutlich, wie sehr mich Andy als Frau begehrt. Das gibt meinem Selbstwertgefühl einen enormen Kick. Mein Orgasmus findet zwar nicht im Körper statt, aber im Kopf. Eine geile Sache!”
Wir meinen: Nina hat recht. Für Männer ist der sexuelle Orgasmus (= Potenz) als Selbstbestätigung wichtig. Frauen kommt es neben dem Spaß am Sex sehr auf das psychische Wohlfühlen an.
2. Frauen täuschen ihren Orgasmus vor - nicht aus Frust, sondern aus Lust!
Simone (31): “Ich höre mich keuchen und schreien und genieße es, die schamlose Schlampe zu sein.”
“Seit vier Jahren bin ich in zweiter Ehe verheiratet und richtig glücklich”, erzählt Simone (31), eine hübsche Notargehilfin aus Neumünster. “Mein Mann Heiner und ich verstehen uns wirklich super.” Damit das auch so bleibt, klopft sie - toi, toi, toi - abergläubisch auf Holz.
Simone: “Heiner ist etwas jünger als ich, Ende zwanzig - ein echter Schatz. Verständnisvoll, witzig und äußerst lieb zu mir. Natürlich zoffen wir uns auch mal. Jedoch nie sehr lange. Spätestens abends, wenn wir zusammen ins Bett gehen, ist alles wieder im Lot. Und da geht bei uns total die Post ab.
Heiner hat praktisch immer Lust auf Sex. Öfter als ich. Aber: Verweigert habe ich mich ihm noch nie. Das fände ich irgendwie unfair. Ich will doch kein Spielverderber sein. Ich mache immer mit, auch wenn ich weiß, daß ich dabei wahrscheinlich keinen Höhepunkt kriege.
Neulich war das so. Nach einem höllischen Tag im Büro kam ich völlig kaputt nach Hause. Ich sah: Heiner hatte einen Tilt im Blick, war richtig scharf auf mich. Und im Bett gab er sich alle Mühe, mich auf Touren zu bringen. Da hörte ich mich keuchen und schreien und genoß es, die schamlose Schlampe zu spielen. Ich tat so, als hätte ich einen Orgasmus. Eine kleine Lüge, zugegeben. Aber warum denn nicht? Ich weiß doch: Heiner liebt die Bestätigung, ein guter Lover zu sein. Ist er ja auch. Und wenn ich einmal keinen Höhepunkt habe, liegt es bestimmt nicht an ihm, sondern an mir. Darum mache ich ihm ab und zu dieses Geschenk. Im übrigen: Es macht mir selbst sogar Spaß.”
Wir meinen: Ein vorgetäuschter Orgasmus geht in Ordnung. Wenn er nicht zur Regel wird.
3. Ein multipler Orgasmus ist ganz anders, als Männer sich das vorstellen!
Vera (37): “Es durchzuckt mich wie ein Blitz. Dann nochmal und nochmal. Es hört nicht auf, und ich verliere fast die Besinnung.”
“Oh, ist das schön! Wundervoll… Hmmh, mach’ weiter so. Ja, toll! Ach, bist du stark! Du schaffst mich. Gut so. Los, gib’s mir! Oh, jaaaah…” Ich kann einfach nicht anders. So oder so ähnlich schlüpft es immer aus mir raus, wenn ich mit meinem Lebensgefährten schlafe. Er ist ein super Typ. Nicht nur im Bett. Aber da ganz besonders”, schwärmt Vera (37), eine Optikerin aus Elze.
“Orgasmus-Schwierigkeiten? Ja, kenne ich auch. Hatte ich früher. Oft sogar. Zu oft”, gesteht die attraktive Blondine. “Bis ich mal bei meiner Frauenärztin dieses Thema ansprach. Sie ist eine tolle, lebenserfahrene Frau, mit der man sehr offen sowas bereden kann. Haben wir gemacht, über Monate hinweg. Ihr verdanke ich, daß ich mit der Zeit ein ganz anderes Verhältnis zu meinem Körper entwickelt habe - ein viel besseres.
“Sie müssen beim Sex alles um sich herum vergessen”, hat meine Ärztin mir immer wieder erklärt. “Entspannen Sie sich. Horchen Sie in sich hinein. Konzentrieren Sie Ihre Gefühle nur auf Ihren Unterleib. Genießen Sie den Kontakt mit Ihrem Partner. Leben Sie Ihre Lust aus. Ohne falsche Scham.” Und siehe da: Mit etwas Übung und Geduld funktioniert es tatsächlich.
Heute habe ich beim Sex nicht nur einen, sondern mehrere - multiple - Orgasmen. Wenn ich gut drauf bin und es will, komme ich in zwei Minuten. Ich fühle. wie die Erregung von der Vagina aus allmählich meinen ganzen Körper erfaßt. Plötzlich durchzuckt es mich wie ein Blitz. Dann nochmal und nochmal. Es hört nicht auf, und ich verliere fast die Besinnung.”
Wir meinen: Schade, daß es es nicht viel mehr solcher Ärztinnen gibt. Multiple Orgasmen sind in der Tat erlernbar. Aber es klappt nur mit dem richtigen Partner.
4. Frauen können auch ejakulieren!
Moni (27): “Er macht es mir so sagenhaft toll, daß ich vor Wonne echt zerfließe.”
“Also, als es mir zum ersten Mal passierte, hat es mich ja echt geschockt. Damals war ich noch nicht lange mit Martin, meinem jetzigen Partner, zusammen. Und wir verbrachten - wie das am Anfang einer neuen Beziehung halt so ist - fast jede freie Minute miteinander im Bett”, berichtet Moni, eine 27jährige Postzustellerin aus Bamberg. “Mein Freund ist sexuell wirklich spitze. Sowas hatte ich bis dahin noch nicht erlebt. Bei Martin läuft das nicht nach dem Motto “Rein, raus, Schuß und Schluß”. Er möchte, daß auch ich meinen Spaß an der Sache habe, und verwöhnt mich jedes Mal von Kopf bis Fuß mit Zärtlichkeiten.
Auch damals. Martin tauchte an mir ab. Im Schoß spürte ich seinen heißen Atem, preßte ihm lustvoll mein Becken entgegen. Seine Zunge drang zu meiner intimsten Stelle vor, spielte mit dem Kitzler. Ah, war das gut!
Ich drückte Martins Kopf fest an meinen Venushügel. Er sollte bloß nicht aufhören. Ich wollte mehr davon, ließ mich total gehen, vergaß die Welt um mich herum. Und da geschah es: Ich kam zum Höhepunkt, und der Saft der Begierde schoß aus mir heraus. Direkt in Martins Gesicht.
Gott, war mir das peinlich! Aber mein Freund lachte nur. Dann nahm er mich richtig, und wir trieben es bis zur Ekstase. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, daß meine Muschi super-feucht wird, wenn Martin mich reizt. Er macht es mir eben so sagenhaft toll, daß ich vor Wonne zerfließe.”
Wir meinen: Weiterhin viel Spaß! Die weibliche Ejakulation ist ein Zeichen höchster Erregung. Sie bedeutet auch, daß die Frau beim Sex total entspannt ist.
5. Wenn Frauen onanieren, kommen sie immer!
Beate (23): “Ich lasse den Finger über meine heiße Perle tanzen, tauche ab in die feuchten Tiefen und vergehe vor Lust ...”
“Schade - Peter war nicht da, bei mir. Gerade eben rief er an. Aus Holland. Er müßte einen Tag länger dort bleiben. Geschäftlich. Aber morgen abend sei er bestimmt zurück, hat Peter gesagt. Es war schön, wenigstens seine Stimme zu hören. Ich ging mit dem Telefon ins Schlafzimmer, legte mich aufs Bett, und wir haben wohl eine knappe Stunde miteinander telefoniert. Peter sagte mir, daß er mich sehr liebe und sehr vermisse. Ich höre das immer wieder gern. Denn ich habe dieselben Gefühle. Auch noch nach anderthalb Jahren, die wir uns schon kennen.
Es ist unglaublich, wie schnell man sich an einen Partner gewöhnen kann - fast jeden Abend und jede Nacht mit ihm zusammen zu sein. Also mich macht Liebe süchtig”, erzählt Beate (23), eine blonde Zahntechnikerin aus Dortmund. Auch wenn sie ausnahmsweise mal allein im Bett liegt, mag sie nicht auf Sex verzichten.
Beate: “Dann stelle ich mir vor, Peter wäre bei mir. Ich schließe meine Augen und sehe meinen Lover ganz deutlich vor mir - sein Lächeln, seinen tollen Body. Ich spüre förmlich Peters Nähe, fühle die Wärme seiner Haut, rieche das Eau de Toilette, das ich ihm geschenkt habe. Inzwischen kenne ich Peter so gut, daß es zwischen meiner Vorstellungskraft und der Wirklichkeit kaum einen Unterschied gibt.
Ich fasse meinen Busen an, und es sind seine Hände, die ihn berühren - streicheln und massieren. Die Brustwarzen werden hart, richten sich auf. Und in meiner Phantasie küßt Peter sie zärtlich. Wow - die Erregung packt meinen Körper. Nun gleiten die Hände zu dem Punkt, wo ich am stärksten brenne - in den Schoß. Ich lasse die Finger über meiner heißen Perle tanzen, tauche sie ab in die feuchten Tiefen und vergehe vor Lust. Sie reiben hin und her, rein und raus. Bis ich vor Geilheit explodiere.”
Wir meinen: Selbstbefriedigung ist mehr als nur ein flauer Ersatz für Sex. Jeder weiß selbst am besten, wo und wie er am liebsten berührt werden möchte.

Markus Wennemann schrieb obige erotische Geschichte. - Markus ist ein großer Pistengänger. "Am liebsten in den Städten, in denen zur Zeit richtig etwas los ist. Berlin, Wien, neuerdings auch Kopenhagen." Das Geld für die Reisen zu den angesagtesten Locations verdient sich der 29-Jährige mit dem Schreiben von Szene-Berichten. "Obwohl meine Mutter mich ermahnt, ich solle endlich etwas richtiges arbeiten. Mir macht mein Leben Spaß, genau so wie es ist."
12





