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Die Geräusche, die Eveline jetzt von sich gibt, haben mit Lust nichts mehr zu tun

Ein Bericht von Tom. Diesmal aus Berlin. Unsere Hauptstadt sieht mich öfter. Bei drei Millionen Einwohnern erreichen mich aus dieser Stadt natürlich auch mehr Bewerbungen als beispielsweise aus Passau. Berlin ist also für mich ein gutes Pflaster. Zwei Hausfrauen habe ich heute bereits verwurstet. Mein letzter Termin führt mich zu Oswald und seiner neuen Freundin. Immer wenn Oswald eine neue Freundin hat, ruft er mich schon nach wenigen Wochen an, um mit mir einen Termin für einen Dreh zu machen.

Berlin ist Deutschlands Filmmetropole. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden hier Filme von Weltgeltung ("Metropolis"). Heute allerdings wird vor allem preisgünstige Massenware gedreht. Für Fernsehen Dauerserien wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Und natürlich Porno. "Das geht immer", sagt Milieu-Kenner Tom.

Oswald ist ein Phänomen. Er ist Mitte 30 und sieht mit seinen langen, dunklen Haaren aus wie der letzte Hippie. Seine Stimme klingt sanft. Und seine neue Flamme kann ich beschreiben, ohne sie je gesehen zu haben. Sie ist Ende 20, vermutlich blond, von bescheidener Intelligenz, und garantiert hat sie bisher immer auf die falschen Männer gesetzt. Gewöhnlich haben sie sich alle für die größten Schläger der Umgebung entschieden. Tumbe Gewalt mit Männlichkeit verwechselt. Bis sich dann irgendwann diese Gewalt gegen sie selbst richtete. Ein paar blaue Augen und gebrochene Rippen später sind sie dann reif für Oswald.

Oswald ist sanft wie ein Lamm, kann treu kucken wie ein Dackel, hat nur selten einen Job und schafft es immer wieder, dass diese Damen ihn auch noch von ihrer Sozialhilfe ernähren.
Und er schafft es, dass sie mit ihm Pornos drehen. Und der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Oswald spielt den Damen nichts vor. Oswald glaubt jedes Wort von dem, was er sagt. Oswald erzählt jede Menge Scheiße und meint es dabei wirklich ehrlich.

Beim letzten Dreh traf ich Oswald in einer winzigen, kaum isolierten Mansarde im Ruhrgebiet. Das übliche Blondchen an seiner Seite.

Diesmal hat Oswald in einem verrottendem Hochhaus aus den 60er Jahren Quartier genommen. Das Treppenhaus stinkt nach Urin, alle Wände sind mit Obzönitäten beschmiert und der Fahrstuhl ächzt, als könnte jede Fahrt seine unwiderruflich letzte sein. Hier heraus führt der Weg für die Bewohner nur noch ins Obdachlosenheim.

Im sechsten Stock steige ich aus. An einer der Türen finde ich neben einem mir unbekannten Namen den Nachnamen von Oswald. Ich klingele und eine verlebte Blondine von Ende 20 öffnet mir die Tür. “Ich bin Eveline, du musst Joe sein”, lächelt sie mich an und entblößt dabei eine große Zahnlücke im Oberkiefer. Sie führt mich ins Wohnzimmer, wo zwei Bälger von vielleicht fünf und sieben Jahren beim Betrachten gewalttätiger Zeichentrickfilme im Fernsehen vor meinen Augen verblöden.

Es ist völlig gleich, was sich Eveline über den Arsch hängt

Eveline trägt ein zerschlissenes T-Shirt, eine Billig-Jeans von Aldo, großkarierte Socken und Filzpantoffeln. Die Tür öffnet sich und Oswald tritt ein, auf seinem Arm ein Säugling. Oswalds Sohn. Sein erster. Und Oswald ist sogar mächtig stolz darauf, diesmal eine Dame erwischt zu haben, die sogar zu dämlich ist, regelmäßig die Pille zu nehmen. Denn selbstverständlich haben die beiden vor dem Fernseher auch zwei verschiedene Väter.

Oswald nimmt Platz. Seine dunklen Augen richten sich auf mich und die Litanei geht los: “Eveline ist ein echter Schatz, mit ihr habe ich wirklich in den Goldtopf gegriffen. Leider habe ich im Moment keinen Job, aber Eveline unterstützt mich. Wir wollen jetzt ein Haus mieten, mit einem großen Garten, wegen der Kinder…”  Eveline himmelt ihn derweil verliebt an. Sie glaubt jedes Wort, weil auch Oswald jedes Wort glaubt. Zumindest eines ist aber sicher: Diese Beziehung wird Eveline ohne blaue Augen und Knochenbrüche überstehen.

Oswalds Rede dauert eine knappe Stunde, ich unterbreche ihn immer nur mit kurzen Zwischenfragen: Für den Dreh brauche ich lockere Darsteller, die sich wohlfühlen. Oswald kommt schließlich ganz von selbst zum Punkt: “Was soll Eveline anziehen?” - “Möglichst sexy”, antworte ich, wohl wissend, dass es völlig gleich ist, was sich Eveline über den Arsch hängt, hier ist nichts, aber auch gar nichts zu retten.

Oswald entschwindet mit den Kindern, um sie zu Bett zu bringen. Eveline geht ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen. Mir schwant Böses.

Als Eveline wieder erscheint, trägt sie ein langes, schwarzes Kleid, schwarze Strümpfe voller Ziehfäden, die an den Fesseln Falten werfen und ihre Pumps müssen modern gewesen sein als meine Mutter meinen Vater kennen lernte. Wenig später ist auch Oswald wieder bei uns. Sein langes Haar hat er jetzt zu einem Pferdeschwanz gebunden. “Was hast du dir vorgestellt, Joe,” fragt er mich. “Du kennst mich doch, Oswald”, lächle ich ihn an, “ich stelle mir nie etwas vor. Ihr macht, wie ihr wollt, und ich filme!”

Oswald und Eveline beginnen mit dem Nahkampf. Mit seiner linken Hand schiebt Oswald das Kleid von Eveline höher und höher. Die Gummies ihrer halterlosen Strümpfe sind ausgeleiert. Das erklärt die Falten an den Fesseln. Dann kommt ein Bauch zum Vorschein, der von Schwangerschaftsstreifen zerfurcht ist. Oswald zerrt Eveline das Kleid von den Schultern. Ihre kleinen Brüste hängen wie leere Milchtüten über den Rippen.

Nachdem Evelines Slip gefallen ist, wechseln die beiden vom Sofa auf den Fußboden. Oswald kniet jetzt über ihrem Kopf während sie hingebungsvoll an seinem Schwanz lutscht. Plötzlich steht unser Hippie auf und holt aus einer Schrankschublade zwei Dildos. Einen schiebt er Eveline in die Möse, den anderen in den Hintern. Mir ist jetzt nicht mehr ganz klar, ob ihr Wimmern Lust oder Schmerz Ausdruck verleihen soll. Beherzt stößt Oswald die beiden Plastik-Pimmel mit einer Hand rhythmisch in ihren Körper. Mit der anderen Hand versucht er seinen schlaffen Penis wieder in Form zu bringen. Oswald schwächelt! Es ist die Kamera, die ihn nervös macht.

Mit großer Handwerkskunst gelingt es ihm aber doch, das Blut zurück in den Schwellkörper zu führen. Sofort steckt er sein Ding in ihre Möse und beginnt sie zu ficken. Evelines Wimmern geht nahtlos über in lustvolles Schreien.

Oswald drückt Evelines Beine jetzt soweit zurück, dass ihre Fußspitzen, ihre Pumps hat sie schon längst verloren, neben ihrem Kopf den Boden berühren. Da Eveline auf dem Rücken liegt, zeigt ihre Muschi jetzt direkt zur Zimmerdecke. Oswald kann sie jetzt nur noch vögeln, weil er breitbeinig über ihr steht, seinen Schwanz mit einer Hand nach unten drückt und zustößt, in dem er in die Knie geht.

Jetzt zieht Oswald seinen Schwanz aus Eveline Fötzchen. Und blitzschnell jagt er ihr sein Gemächt in den Hintern. Mit der Kamera in der Hand wohne ich Evelines analer Entjungferung bei. Ihr Schließmuskel, durch den Dildo bereits geweitet, hat den Stößen von Oswald nichts mehr entgegen zu setzen. Und die Geräusche, die Eveline jetzt von sich gibt, haben mit Lust nichts mehr zu tun.

In diesem Moment wird an das Milchglasfenster der Wohnzimmertür geklopft. “Mama, ich habe Durst”, lässt sich ein Kinderstimmchen vernehmen. Die Sprache hat Eveline längst verlassen, und so antwortet Oswald, während sich seine Eichel weiter heftig an Evelines Darmwand reibt: “Hol dir was aus der Küche, Kevin, und dann ab ins Bett!”

Das Kind an der Tür, das seine wimmernde Mutter hört, scheint Oswald nicht im geringsten irritiert zu haben. Denn sogleich erlöst er Evelines gequälten Schließmuskel und steckt seinen Schwanz wieder in ihre Möse.

Von Hygiene scheinen weder er noch Eveline auch nur eine Ahnung zu haben. Innerlich kann ich nur den Kopf schütteln.

Genug Filmmaterial habe ich zusammen. Was mir noch fehlt, ist der sogenannte Cumshot. Oswald muss also für die Kamera sichtbar abspritzen.

Eveline hat jetzt wieder auf dem Sofa Platz genommen. Ihren waidwunden Hintern sucht sie zu schonen, in dem sie ihr ganzes Gewicht auf die linke Arschbacke verlagert. Den Mund hat sie weit geöffnet und ihre Zunge bis zum Anschlag herausgestreckt. Vor ihr steht Oswald, onaniert wie ein Verrückter und schlägt dabei gelegentlich seine Eichel auf ihre Zunge.

In Strömen läuft jetzt der Schweiß von seiner Stirn. Aber er schafft es tatsächlich. Plötzlich schießt sein Samen mitten in ihr Gesicht.

Fertig! Ich packe meine Kamera wieder ein und hole aus meiner Brieftasche das Geld für die beiden.

Im Badezimmer säubert Eveline ihr Gesicht. “Das hat echt Spaß gemacht mit dir, Joe”, versichern mir beide an der Tür zum Abschied.

Ich steige in mein Auto und fahre zum Hotel. Wann wird sich wohl Oswald mit neuer Freundin wieder bei mir melden?

Foto: Pixelio

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