Eigentlich wusste Serena, dass es für die vollständige Erfüllung ihres Planes notwendig war, dass David schlussendlich, wann immer er wollte, auch mit anderen Frauen vögelte. Freilich nicht, weil sie das befürworten täte, sondern weil er dann ein richtiger Meister sein würde und sie sich mit anderen Sadomasofreunden wie den Reiches austauschen würden. Aber derzeit spielte sie noch die treue Gefährtin und es machte Sinn, zumindest derweil noch Zurückhaltung zu wahren. Es tat David gut zu wissen, dass sie eifersüchtig war, denn es bewies, dass sie tiefe Gefühle für ihn empfand. Sie hatte in der Hinsicht nicht gelogen, als sie sich wünschte, manchmal auch normal mit ihm Zeit zu verbringen, generell wollte sie aber schon so ähnlich leben, wie es Frau Reiche tat und es würde ausschließlich an ihm liegen, wann sie ihren hoffentlich baldigen Lebensstil für einen kurzen Augenblick unterbrachen. Zuvor musste David aber noch eine Menge lernen und dabei auch einige bittere Pillen schlucken, die ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen könnten.
Serena, die 26-jährige Schönheit, hatte ihre wahre Bestimmung entdeckt und setzte alles daran sie zu verwirklichen und sie betete, dass ihr Partner weiterhin mitspielte. Der Anfang war getan, David hatte nicht nur Gefallen daran gefunden, ihr zum Teil mehrmals täglich den Po zu versohlen, inzwischen hatte er auch gelernt, sie richtig zu bestrafen. Er akzeptierte, dass sie sich von ihm benutzen lassen wollte, fickte sie zum eigenen Vergnügen, wann und wie er wollte, wobei sie sich ihm sowieso nur zu gerne anbot. Er spielte den Großteil ihrer gemeinsamen Zeit den dominanten Herrn. Es gab Augenblicke, da wollte er sie aber auch nur einfach in den Armen halten, insbesondere abends vor und nach dem Zubettgehen und die Vollblutmasochistin genoss diese besonders intimen Momente außerordentlich. Genauso hatte sie es sich vorgestellt.
Die männerfeindliche Domina, eine Bekannte von Serenas immer noch eigentlich richtigem Meister, hatte dem experimentierwütigem Paar ihren Spielraum an zwei Spätnachmittagen in der Woche zur Verfügung gestellt und David hatte dort einiges gelernt:
Über seine eigenen Limits, wie hart konnte er seine Liebste quälen, ohne dass es ihm selbst zu viel wurde. Über ihre Grenzen, wie viele Schläge konnte Serena ertragen ohne schwer verletzt zu werden, wie hart war es überhaupt nötig, damit sie möglichst viel Stimulation empfand? David selbst hatte seine voyeuristischen Triebe befriedigen dürfen, indem sie die Domina einluden mitzumachen, und er einfach als passiver Beobachter danebenstand, wenn seine Begleiterin von der Sadistin mit einem Umschnalldildo gevögelt oder sie diese andersrum mit der Zunge lecken musste. Er hatte nie einen erotischeren Anblick live selbst gesehen. Außerdem ließ er seine Sklavin auch von der Domina ‚behandeln’ und schaute sich einiges davon ab. Eigentlich hätte man annehmen können, dass dieses Leben schon mehr als perfekt für Serena war. Die wollte allerdings mehr, viel mehr, was ihr alles für sie tuender Freund allerdings noch nicht ahnte.
Eineinhalb Jahre lang hatte Serena sich eine Auszeit genommen und dabei auch Sex mit einem Überfluss an fremden Männern haben müssen. Sie sah diese Zeit nicht als Beziehungspause, sie war schlicht freiwillig dazu gezwungen worden, ihren eigenen Mann zu betrügen. Sie hoffte, dass David irgendwann alles erfahren und dennoch bei ihr bleiben würde, hoffte im Gegenteil, auch er würde sie zwingen sich von anderen nehmen zu lassen. Ein riskantes Unterfangen, das viel Zeit und einer genauen Planung bedurfte. Bevor er sie überhaupt jemals mit einem anderen Mann sah, müsste er erst einmal Schuldgefühle bekommen. Georg Reiche hatte ihr dafür eine noch recht unerfahrene und nicht gezeichnete junge Sklavin Namens Kathrin von einem Bekannten aus seinem privaten Zirkel ausgeborgt. Der Preis war, dass Serena einmal mehr ohne Wissen ihres Geliebten eine Sitzung mit dem ...
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