Serena war ein hübsches Mädchen und hatte in ihrem Freundeskreis den Ruf besessen, immer recht freizügig zu sein, mit ihren körperlichen Reizen und mit Jungs. Sie hatte einige feste Beziehungen gehabt und war, egal wie groß die Versuchung manchmal gewesen war, immer treu geblieben. Aber bei keinem Mann hatte es je so richtig gefunkt. Nach der anfänglichen Verliebtheit kam die Ernüchterung, die Fehler des Partners wurden offensichtlicher und das Verhältnis war am Ende dann doch immer auseinandergebrochen. Jedenfalls war das so, bis sie David getroffen hatte. Bei dem neun Jahre älteren Mann hatte sie sich immer wohl und geborgen gefühlt und sie hatten auch nach Jahren immer noch regelmäßig genug Spaß im Bett gehabt, dass die blonde Nymphe in der Hinsicht völlig zufrieden war. Dann hatte sie die tief in ihrem Inneren verborgenen Gefühle entdeckt, zunächst törnte sie nur die Vorstellung an, geschlagen zu werden, aber als sie das endlich ausleben konnte, da war es um sie geschehen. Eineinhalb Jahre waren inzwischen vergangen, in denen ihr Gefährte verzweifelt nach ihr gesucht hatte. Unfähig eine neue Beziehung aufzunehmen, hatte David gar an Selbstmord gedacht, sich dann aber doch der Hoffnung hingegeben, dass seine Prinzessin noch irgendwo da draußen war.
Die junge blonde Frau erwachte in einer angenehm vertrauten Umgebung. So viele Monate hatte sie nicht in diesem, in ihrem Bett geschlafen. Jetzt streckte sie sich aus, um die Müdigkeit abzuschütteln. Es war wirklich schön gewesen, in diesem wohlbekannten Zimmer zu erwachen. Leise tippelte Serena durch den Flur am Wohnzimmer vorbei. David hatte darauf bestanden, auf dem Sofa zu schlafen, obwohl sie sich angeboten hatte. Sie hatte gehofft, er würde in der Nacht zu ihr kommen, jedoch hatte er schon vor dem Schlafengehen deutlich gemacht, dass er viel zu aufgewühlt war, um an körperliche Liebe zu denken. Liebevoll betrachtete sie ihren Mann. Er war so süß und unschuldig! Sie nahm eine erfrischende Dusche und hätte beinahe vergessen, sich etwas anzuziehen, so ungewohnt war es inzwischen, sich innerhalb eines Hauses züchtig zu verhüllen. Die 26-Jährige durchwühlte ihren alten Kleiderschrank. Es war tatsächlich noch alles da, David hatte nichts weggeworfen. Auch die restliche Wohnung schien ihr fast in dem Zustand, in dem sie damals einfach gegangen war. Sie streifte sich ein weißes Top mit Spaghettiträgern über, im Spiegel konnte sie darunter deutlich die dunklere Farbe ihrer Brustwarzen ausmachen. Das Top ließ den Bauch frei und in ihrem Nabel baumelte der kleine Anhänger als letztes Symbol ihres Sklaventums, alle anderen Piercings hatte sie in weiser Voraussicht entfernt. Sie wühlte etwas weiter im Schrank rum und entschied sich schlussendlich für einen Jeansmini, einen der knappsten Röcke den sie besaß, der Saum endete direkt an der Unterkante ihres strammen Pos. Diesem verführerischen Outfit würde sich David kaum entziehen können, jedenfalls nicht, wenn er sie noch begehrte.
Tatsächlich bestaunte David seine Angebetete, sog ihren so lang vermissten, wunderschönen Anblick tief in sich auf. Sie hatten fast schweigend zusammen gefrühstückt. Nach der kurzen Aussprache am gestrigen Abend war ein peinliches Schweigen eingetreten. Keiner von ihnen wusste so recht, wie er reagieren sollte, was er sagen konnte, und so hingen sie ihren Gedanken nach. Der 35-Jährige hatte ihr eine zweite Chance angeboten, obwohl er keinen blassen Schimmer hatte, was Serena in den letzten 18 Monaten getrieben hatte. Im Moment war David nur überglücklich, dass er seine Freundin zurückhatte. Selig sind die Unwissenden, würde er auch nur ahnen, was sie getrieben, dass sie ununterbrochen fremdgegangen und ihn betrogen hatte, dann würde sie sicherlich jetzt nicht hier mit ihm zusammen sitzen.
In den folgenden Tagen lebten sie sich wieder miteinander ein. David hatte noch bei einigen Gelegenheiten versucht, sie über ihren Verbleib auszuhorchen es ...
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