In einer geheimnisvollen Brüsseler Bar, dem "Club Noir", trifft die einsame junge Frau Louis, der jedoch zudringlicher wird, als es ihr lieb ist. Der charismatische Andrew McCloud, der sie auf geheimnisvolle Weise anzieht, befreit sie aus der misslichen Lage. Er beginnt Jesse zielstrebig zu umgarnen und Jesse lässt sich von seinen Verführungskünsten mitreißen. Dunkler Umschlag, femininie Typografie in blutroter Farbe darauf: Die Umhüllung passt zum Inhalt. Ich lese zurnächst den Klappentext:
Jesse Brown arbeitet in einer Londoner Galerie. Als sie eines Tages das Angebot erhält für vier Wochen nach Brüssel zu gehen, nimmt sie nur widerstrebend an. Diese Stadt ist ihr fremd und sie fühlt sich dort verloren. In einer geheimnisvollen Brüsseler Bar, dem "Club Noir", trifft die einsame junge Frau Louis, der jedoch zudringlicher wird, als es ihr lieb ist. Der charismatische Andrew McCloud, der sie auf geheimnisvolle Weise anzieht, befreit sie aus der misslichen Lage. Er beginnt Jesse zielstrebig zu umgarnen und Jesse lässt sich von seinen Verführungskünsten mitreißen. Louis hingegen wartet im Hinterhalt nur auf eine günstige Gelegenheit, um an Andrew Rache nehmen zu können. Was Jesse nicht ahnt: Andrew und Louis sind mächtige Vampire und der "Club Noir" ein Vampir-Club.
Einmal begonnen, konnte ich das Buch von Emilia Jones nicht mehr aus der Hand legen. Ein geheimer Club der Vampire verführt junge Mädchen. Diese dienen den Blutsaugern als lebendige Nahrungsquelle. Was zunächst wie eine abstruse Idee erscheint, wird kurz darauf zwingend logisch, ergibt sich aus folgerichtig aus der Handlung. Man fiebert mit der Heldin mit, die sich in den charismatischen Andrew McCloud verliebt und zu spät erkennt, dass er ein Vampir ist.
Die erotischen Szenen sind gekonnt geschildert und fügen sich völlig natürlich in die Handlung ein. Andrew ist besitzergreifend, aber auch sehr gefühlvoll. Die Heldin versucht, seine animalischen Instinkte durch ihre Liebe zu zähmen. Sehr spannend und anregend.
188 Seiten, 14,90 Euro
Eine Buchrezension von Nicoletta Krabbe
Charles Lennon aus dem US-Bundesstaat Rhode Island ließ sich vor zehn Jahren ein Penis-Implantat einpflanzen. Seitdem hat er eine Dauererektion. Das Implantat aus Stahl und Plastik entspannt sich nicht mehr. Der 68-Jährige klagte daher vor Gericht. 750.000 Dollar Schadenersatz wurde ihm in der ersten Instanz zugesprochen. Jetzt wurde die Summe auf 400.000 Dollar herab gesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig.
Ergebnis einer Studie des Institute of Sex, London, war jetzt, dass Männern mit tiefer Stimme von Frauen mehr Sex-Appeal zugebilligt wird. Damen wurden verschiedene Aufnahmen von Männerstimmen vorgespielt, anschließend wurden die Vorstellungen der Testhörerinnen protokolliert.
Durchweg bedeuteten tiefere Stimmen größere und behaartere Brustkörbe - zumindest in der Vorstellung der Frauen.
Den Clou brachte eine Anschlussuntersuchung ans Tageslicht. Männer können ihren Audio-Sex-Appeal erhöhen: Indem sie tiefer und ruhiger sprechen.

Mit dem Roman “Lolita” wurde der Autor Vladimir Nabokov über Nacht berühmt. Und berüchtigt. Man glaubte, Nabokov erzähle seine eigene Geschichte: Ein 40-Jähriger liebt eine 12-Jährige. Skandal. In Wahrheit ist Nabokov in seinem ganzen Leben keiner minderjährigen Nymphe nachgejagt. “Das einzige, was ich jage, sind Schmetterlinge”, sagte er. Er spießte Tausende in seinem Leben auf und verwahrte sie in Glaskästen. Aber für die Öffentlichkeit war er nur der Schreiber eines pornografischen Romans. “Lolita” wurde nach Erscheinen gleich verboten: zuerst in den USA, dann in England, dann in Frankreich. Meisterregisseur Stanley Kubrick verfilmte das Werk dennoch, Zuschauer stürmten die Kinos, um die unmögliche Liebe zu sehen. Alle fragten sich: Wer war Lolita? Beruhte die Geschichte auf Wahrheit?
Reporter durchkämmten Amerika auf der Suche nach der echten Lolita. Am Ende seines Lebens gestand Nabokov: Die Geschichte war frei erfunden. Er liebte nur Schmetterlinge. Und sein Geld. Mit “Lolita” war er zum Millionär geworden - und hatte Weltliteratur geschrieben.
Die Abbildung oben zeigt ein “Soldatenbordell”, geschaffen im Jahr 1860 von Constantin Guys: An einem Holztisch lassen sich uniformierte Männer von leicht bekleideten Mädchen becircen. Das Bild war eines der Lieblingswerke von Nigel Nicolson, der als Verleger “Lolita” in England herausbringen wollte - bis ihm Mitglieder seiner Konservativen Partei rieten, das Buch besser nicht zu verlegen.
Neue Folge nächste Woche.
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