Teil 1 - Die Huren aus dem Wohnmobil

Bundesstraße 3, südöstlich von Soltau. Auf einem Parkplatz am Waldrand steht ein Wohnmobil. Die Vorhänge sind zugezogen. Und wer genau hinschaut, der merkt: Das Fahrzeug wippt leicht auf und ab. Logisch. Denn Natalya (26) ist bei der Arbeit. - Sie wollte unbedingt in den Westen: Fabrikarbeiterin Natalya (26) aus Moskau. Gelandet ist sie an der Straße. In einem Puff auf Rädern bedient die junge Frau einen Freier nach dem anderen. Ein Bericht von Tobias Nolte.
Sonja (23): “Mein Zuhälter ist eine Frau”

Noch sehr lebhaft erinnert sich Sonja an ein gefährliches Erlebnis, das sie erst vor wenigen Wochen mit einem Kunden hatte. "Als wir allein auf dem Zimmer waren, weigerte sich der Kerl zu bezahlen", erzählt sie. "Statt dessen fiel er wütend über mich her - fing an, mich zu würgen. Zum Glück konnte ich den Alarmknopf drücken, und Myriam kam mir zu Hilfe." Zwei Frauen? Mit denen werde ich schon fertig. Dachte wohl der Randalierer. Doch er täuschte sich gewaltig. Fünf Minuten später - nach ein paar gezielten Karateschlägen von Myriam - lag er kräftig gefaltet vor dem Haus auf der Straße. Und Sonja fühlte sich einmal mehr gut beschützt. "Mein Zuhälter ist eine Frau", sagt sie nicht ohne Stolz.
Schicksale in der Prostitution: “Dann arbeite doch als Hure!”

Manuela ist 36 Jahre alt und stammt aus Moskau. Dort arbeitete sie als schlecht bezahlte Ärztin. Bis sie durch eine Heiratsanzeige in der Zeitung einen deutschen Mann kennen lernte ... Maili ist 20 Jahre alt. Sie lässt sich von ihrer Cousine nach Deutschland locken: In einem China-Restaurant könne sie hier gutes Geld verdienen. Das Restaurant stellt sich als Bordell heraus ... - Zwei erschütternde Schicksale, die Frauen in die Prostitution führen. Reporter Markus Wennemann hat sie in den letzten Wochen recherchiert. Die Geschichten werfen ein Schlaglicht auf die Zustände, in denen in Deutschland einige fremdländische Frauen leben müssen.
Sex-Sklavin Simone (24): “Willenlos mache ich alles mit”

Sie macht alles das, wozu die meisten Ehefrauen nicht bereit sind. Simone (24) aus Frankfurt leckt ihrem Partner die Stiefel, lässt sich fesseln und foltern. Es ist nur eine Frage des Geldes. Tobias Nolte und Sybille Demirel (Fotos) besuchen die Dame, die sich selbst als "Sex-Sklavin" bezeichnet. - Die Adresse in Frankfurt am Main ist nobel. An einem gusseisernen Tor sind wir richtig - läuten, kritisch beäugt von Videokameras. Die Dame, die wir hier treffen wollen, heißt Simone, ist 24 Jahre alt. Und von Beruf Sklavin. Wie mag eine Sklavin aussehen, überlegen wir. Und die Antwort erwartet uns bereits in der offenen Haustür: fast 1,80 Meter groß, sehr kurvig und dunkelhaarig. "Enttäuscht?" fragt Simone mit rauchiger Stimme, als hätte sie unsere Gedanken erraten. Nein. Sind wir nicht. Eher angenehm überrascht.
Thai-Girl Mai-Ling (21): “Ich schaffe im Laufhaus an!”

Sie sind jung und anschmiegsam - verstehen es, einen Mann sexuell zu verwöhnen: Frauen aus Thailand. Doch oft verbirgt sich hinter ihrem anmutigen Lächeln ein erschütterndes Schicksal. Tobias Nolte berichtet für erotische-geschichten.biz.
Geständnisse einer Teilzeithure

Mit ausgebreiteten Armen sitzt sie in ihrem Sessel. Zurückgelehnt, die Oberschenkel zusammengepresst; die Unterschenkel dagegen aufreizend gespreizt. Ihre langen Beine enden in hellen High-Heels. Blondine Amelie ist eine schöne Frau und ihre Körpersprache sagt: Ich bin selbstbewusst und erfolgreich. Mit welchen zwei Jobs sie ihr Konto füllt, verrät uns Amelie in einem offenen Gespräch über Glück, Geld und die Liebe.
Donna (34): “Ich bin Spezialistin für erotische Fesselspiele”

Donna auf dem Weg zur Arbeit: Sie sitzt in ihrem Auto und hält ein Seil in den Händen: Arbeitsmaterial, das sie zum Ortstermin mitbringen muss. Die 34-jährige Blondine hat eine Marktlücke entdeckt. Auf Wunsch schlüpft sie in jede Rolle, zieht eine heiße Show ab. Donna ist Spezialistin für Fesselspiele. Wir wollen die Details wissen. Es berichten Sybille Demirel (Fotos) und Tobias Nolte.
Eine kurze Geschichte der Prostitution

Prostitution ist so alt wie die Menschheit. Sie ist einträglich, wenn auch nur selten für die Prostituierten selbst. Deutliche Hinweise sprechen schon für eine Tempel-Prostitution im alten Ägypten. In Indien ist diese Art der Prostitution noch heute üblich. - erotische-geschichten.biz Reporter Markus Wennemann skizziert eine kurze Geschichte der Prostitution.
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